ADHS – AUTISMUS – TOURETTE&Kinesiologie

Was haben Menschen mit diesen Erscheinungsformen gemeinsam?

Dies ist mir bei meiner kinesiologischen Arbeit klar geworden. Bei dieser Methode werden die in den Zellen gespeicherten Erfahrungen, sprich alles was der Mensch bisher erlebt hat, mit Hilfe von Muskeltests sichtbar gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass Menschen aus den oben genannten Gruppen immer wieder ähnliche Symptome beschreiben. Sie fühlen sich getrieben, zerrissen, wollen es allen recht machen, fühlen sich nicht dazugehörig, glauben sie seien anders als der Rest der Familie. Sie arbeiten für zwei, müssen 200% geben. Fühlen sich hin und her gerissen zwischen Lebenslust und Todessehnsucht.

Doch was treibt sie an?

Und hier bin ich auf den Punkt gestoßen, den alle Betroffenen aus diesen drei Gruppen gemein haben:  Sie sind Mehrlinge – bekannt oder – meist unbekannt.

Während der Schwangerschaft sind sie zuerst zumindest zu zweit, manche auch zu dritt, im Bauch ihrer Mutter gewesen. Dann sind im Frühstadium der Schwangerschaft die Geschwister, oft unbemerkt von der Mutter, als Fehlgeburt abgegangen. 

Zurück blieb “nur“ eins der Geschwister, sie selbst.

Die geborenen Kinder, sprich die Überlebenden, haben fortan mit den Folgen dieses Ereignisses zu leben und zu kämpfen und wissen zu einem hohen Prozentsatz nicht warum. Sie fühlen sich einerseits zu ihren Lieben hier auf der Erde hingezogen, andererseits scheinen sie eine große Sehnsucht nach ihren verstorbenen Geschwistern zu haben.

Viele haben das Gefühl sie müssen persönlich das Leben ihrer verstorbenen Geschwister mit leben – jedoch ist dies kein bewusster Vorgang – sie beschreiben es so:

„Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust…….“

Und tatsächlich, wenn ich dann kinesiologische Muskeltests durchführe sind sie meist sie selbst und ihr verstorbenes Geschwister. 

Sie fühlen sich verantwortlich für das ungeborene. 

Das Bewusst-machen dieser Ereignisse ist in der Regel eine große Erleichterung. Zu wissen, dass man da etwas übernommen hat, was mit der eigenen Person erst mal gar nichts zu tun hat. Ab diesem Punkt beginnt die eigentliche Heilarbeit: Beim Erkennen, was mich bisher angetrieben hat.

Beim Begreifen und Annehmen, was ich da bisher versucht habe. 

Nämlich mein Geschwister sichtbar zu machen, damit es seinen Platz in der Familienkonstellation hat. 

So können betroffene Menschen oft Mitgefühl mit sich selbst entwickeln und den verstorbenen Geschwistern deren eigenen Weg zugestehen, anerkennen.

Dieses Phänomen ist Menschen aus dem ADHS, AUTISMUS und TOURETTE- SPEKTRUM gemein und ich finde es ungeheuer spannend welche Veränderungen bei den Menschen geschehen, die sich dessen bewusst werden und damit auseinandersetzen.

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